schaumonito-Forderungen: Politik rahmt Schule – gelernt und gelebt wird vor Ort!

Grundsätzliche Vorbemerkung

Die kurzfristigen und sprunghaften politischen Interventionen in das Schulsystem verbunden mit der Beibehaltung des schultypen-gesplitteten Systems sind ungeeignet, eine kontinuierliche Schulentwicklung unter Ausschöpfung des menschlichen und fachlichen Potenzials am einzelnen Schulstandort zu unterstützen. Sie bewirken eher eine Abgabe von Verantwortung für das eigene Tun an „die Politik“. Das ist eine Verschleuderung von pädagogischem und fachlichem Know-how, Arbeitsfreude, Kreativität und Vertrauen in eine autonom wirkmächtige Lösungsorientierung der Betroffenen.

Ab dem Schuljahr 2024/25 laufen alle, jetzt bereits stark reduzierten Schulversuche endgültig aus.

Forderungen

  1. Schulautonomie: Minimierte zentrale Prämissen, maximale Umsetzungsfreiheit an den Schulen, professionelle externe und behördenunabhängige Begleitung des Autonomie-Prozesses
  2. Für eine gemeinsame kindergerechte inklusive Schule ALLER Schüler*innen von 6 – 15 Jahren
  3. Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Unterrichtsqualität
  4. Innovative Wege in der Sprachförderung mit stärkerer Verankerung von Mehrsprachigkeit und entsprechenden Förderressourcen
  5. Für eine soziale Durchmischung von Anfang an (das heißt ab dem Eintritt in den Kindergarten, Bildungspflicht ab dem 4.Lebensjahr)
  6. Ausweitung eines kostenfreien und für alle Schüler*innen zugänglichen Ganztagsangebots in allen Bildungseinrichtungen
  7. Neue Grundkonzeptionierung der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog*innen
  8. Förderung partizipativer kommunaler Entwicklungskonzepte
  9. Ausreichende und qualitativ entsprechende Personalressourcen für die Ermöglichung von inklusiven altersheterogenen Lerngruppen in allen Bildungseinrichtungen
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